30.01.03

Positionspapier zur Zukunft der Universität Mannheim

Campus-TV im Februar 2003

Von einem Positionspapier der Universität Mannheim über eine neue Software, die selbständig Videosequenzen erkennen kann, bis hin zu gesunden Lebensmittelzusatzstoffen reicht das Angebot von Campus-TV im Februar, der zweiten Sendung im neuen Jahr. Im Programm RNF-PLUS des Rhein-Neckar Fernsehens im Kabelkanal 20 zeigt Campus-TV außerdem ab Donnerstag, dem 30. Januar einen Bericht über die Nightline in Heidelberg, ein Kummertelefon für Studierende, die mit Prüfungsangst, Einsamkeit oder Liebeskummer nicht mehr alleine zurecht kommen.

Positionspapier zur Zukunft der Universität Mannheim.
An der Universität Mannheim rumorte es in den letzten Monaten. Schließung der Geographie, Verlagerung der Slawistik nach Heidelberg und Sorgen um die Zukunft der Rechtswissenschaften. Die Universität kam in den letzten Monaten kaum aus den Schlagzeilen heraus. Jetzt haben Universitätsrat und Senat einem Positionspapier zugestimmt, das für die Zukunft der Universität die Weichen stellen soll. Die Eckpunkte des Positionspapiers erläuterte Rektor Professor Hans Wolfgang Arndt im Campus-TV Interview.

Kummertelefon für Studierende: Die Nightline.
Auch Studenten haben Sorgen. Stress im Studium, Freund oder Freundin weggelaufen oder durch die Prüfung gefallen. Dann alleine zu Hause in der Studentenbude. Da kann einem schon mal die sprichwörtliche Decke auf den Kopf fallen und das heulende Elend überkommen. Da hilft nur noch eines: darüber reden. Und wenn man niemanden zum Reden hat, dann gibt es in Heidelberg die Nightline. Ein Kummertelefon von Studierenden für Studierende.

Neue Software zum Erkennen von Videosequenzen.
Die Technik bei Funk, Fernsehen oder Video arbeitet zur Zeit noch in zwei Welten. In der analogen und der digitalen Welt. Analog heißt, so wie gesprochen, musiziert oder gefilmt, geht es über entsprechende Abspielgeräte ins Ohr oder ins Auge des Konsumenten. Digital heißt, jede Aufnahme wird in kleinste Bestandteile zerlegt und bei Bedarf im Computer wieder zusammengesetzt. Doch es fallen dabei große Datenmengen an. Diplom Informatiker Dirk Farin von der Universität Mannheim hat eine neue Software entwickelt, die selbständig Videosequenzen erkennen kann und die Datenmengen reduziert.

Forschung im Dienst gesunder Ernährung.
Die Liste der Zusatzstoffe in Lebensmitteln ist lang. Da gibt es Emulgatoren, Stabilisatoren, Säuerungsmittel, Gelier-Verdickungsmittel oder Farbstoffe, die zwar unbedenklich sind, die aber auch nicht von jedermann akzeptiert werden. Es gibt jedoch Zusatzstoffe, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Doch um diese herzustellen, bedarf es schon eines größeren Aufwandes. An der Mannheimer Fachhochschule für Technik und Gestaltung finanziert die Karl-Völker Stiftung ein Projekt, mit dem Produktionsmöglichkeiten für die sogenannten Oligofructosen erforscht werden sollen.

Mit dabei ist wieder das „Anderthalb-team“ aus Heidelberg mit einer „eisigen“ Geschichte. Außerdem gibt es Nachrichten aus den rund 15 Hochschulen im Rhein-Neckar-Dreieck.

Und: Neue Sendedaten 2003. Campus-TV: ab Donnerstag, 30. Januar 2003 jede Woche: Donnerstag um 18 Uhr 30, Freitag um 19 Uhr 30 und Samstag um 19 Uhr 30.

Der Werbepartner, die MVV Energie AG, berichtet in Campus-TV über ihre neue Niederlassung in Berlin und die kommende Hauptversammlung.

Die Sponsoren von Campus-TV sind die gemeinnützige Klaus Tschira Stiftung in Heidelberg und der Mannheimer Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub AG.

Durch die Sendung führt Campus-TV Redakteur Joachim Kaiser.