Hochschulmagazin "Campus-TV"

RNFplus bemüht sich, mit dem Programm möglichst zahlreiche Zielgruppen im regionalen Umfeld kompetent zu erreichen und durch spezielle Sendungen zu bedienen. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, ein monatliches Magazin mit dem Titel "Campus-TV" zu etablieren. Dies auch als Ergänzung zu dem Projekt UNI-Radio, das mit den Universitäten Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe und Freiburg bereits seit Jahren (auf Radio Regenbogen) erfolgreich läuft. Ziel ist ein monatliches Magazin von 30 Minuten Länge, das insgesamt sechs Sendeplätze innerhalb einer Programmwoche erhält (inkl. Wochenende). Dem nicht-akademischen Publikum im Ballungsraum sollen die Arbeit, die Eigenheiten, die Sachzwänge, die Probleme und die Erfolge der Hochschulen im Sendegebiet laienverständlich vor Augen geführt werden. Dabei erscheint es wichtig zu sein, neben den beiden Universitäten Heidelberg und Mannheim z. B. auch die im Sendegebiet sehr aktive und angesehene Fachhochschule für Technik und Gestaltung in Mannheim und fallweise auch andere Fachhochschulen und Akademien mit einzubeziehen: Das "Angebot" reicht von der Staatlichen Musikhochschule bis hin zur Fachhochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. Um die Gründungsbemühungen für ein Campus-TV nicht zu erschweren, wird zunächst mit einer Arbeitsgruppe begonnen, die die Universitäten Mannheim und Heidelberg sowie die FH Technik und Gestaltung in Mannheim umfasst. Von der Struktur her wird Campus-TV unter dem lizenzrechtlichen Dach und der damit verbundenen Letztverantwortung der Rhein-Neckar Fernsehen GmbH gestaltet. An den jeweiligen Hochschulen wird die inhaltliche Verankerung bei den Pressestellen stattfinden. Diese bringen Themen in einer Redaktionskonferenz ein und tragen je nach Eignung und Ausstattung selbst zu deren inhaltlicher Umsetzung für das Fernsehmagazin Campus-TV bei. Angestrebt wird, dass interessierte Studenten/-innen die Möglichkeit erhalten, sich durch die aktive Beteiligung an der Gestaltung eines solchen Campus-TV den Praxisbezug und das "Sendeerlebnis" zu erarbeiten. Dies gilt insbesondere für die im Medien-, Marketing-, Gestaltungs- und Kommunikationsbereich arbeitenden Studenten/-innen aller Universitäten und Fachhochschulen. Campus-TV soll kein politisches Magazin für studentische Hochschulgruppen sein. Es soll vielmehr den akademischen Einrichtungen im Sendegebiet Gelegenheit geben, spezielle Produkte in Forschung und Wissenschaft ausführlicher darzustellen, als dies im normalen Fernsehprogramm möglich ist. Auch das Verständnis der Bevölkerung im Ballungsraum für die speziellen Sorgen und Nöte der studentischen Jugend und der Universitäten generell, können auf diese Weise besonders transparent gemacht werden. Die Anbindung an die Pressestellen der Hochschulen, die wiederum in engem Kontakt mit einem vom Sender beauftragten Kontaktmann stehen, werden die Gewähr dafür bieten, dass ein möglichst breites Themenspektrum in den monatlichen Sendungen behandelt werden kann.