Übereinkunft zwischen der Landesanstalt für Kommunikation, dem Rhein-Neckar-Fernsehen, den Universitäten Mannheim und Heidelberg sowie der Fachhochschule Mannheim - Hochschule für Technik und Gestaltung Über den Betrieb von Campus-TV



Grundsätze
Die Übereinkommenden Parteien sind sich einig, dass die Darstellung von Forschung und Lehre eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe ist. Sie dient einerseits der Information der Öffentlichkeit über die Aufgaben, die von den Hochschulen des Landes wahrgenommen werden und ist andererseits Ausweis der Programmvielfalt von privaten Fernsehbetreibern. In diesem Sinne sind die Parteien einig, im Sendegebiet des Rhein-Neckar-Fernsehens verstärkt und in strukturierter Form über die Arbeit der hier vertretenen Hochschulen zu berichten.


Teilnehmerkreis
Um eine möglichst grosse Bandbreite der Berichterstattung aus der Wissenschaft zu ermöglichen, werden zunächst die drei vorgenannten Hochschulen gemeinsam mit dem Rhein-Neckar-Fernsehen die Berichterstattung organisieren. Dies schliesst jedoch nicht aus, dass zu einem späteren Zeitpunkt andere Hochschulen und Partner der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar sich an dem Projekt Campus-TV beteiligen.


Projekt Campus-TV
Die übereinkommenden Parteien sind sich einig, im Jahre 1998 6 Sendungen in Magazinform im Umfang von 30 Minuten incl. anteiliger TV-Werbung zu produzieren und zu senden. Die Sendungen werden jeweils von den Hochschulen in Zusammenarbeit mit dem Rhein-Neckar-Fernsehen hergestellt. Sie dürfen ausdrücklich als medienpraktische Übungen von den Hochschulen in den Lehrbetrieb integriert werden. Die erste Sendung wird am 28. April 1998 ausgestrahlt. Die medienrechtliche Verantwortung für Campus-TV liegt bei der Rhein-Neckar-Fernsehen GmbH als Inhaber der Sendelizenzen für das Ballungsraum-TV-Programm RNFplus.


Finanzierung
Die Landesanstalt für Kommunikation unterstützt das Projekt für das Jahr 1998 mit DM 90.000. Mit dieser Summe wird der Aufwand der Hochschulen und des Fernsehens bei der Herstellung der Sendungen gedeckt. Das Rhein-Neckar-Fernsehen sichert zu, das Projekt durch Bereitstellung der technischen Infrastruktur zu unterstützen und deren Nutzung zu Sonderkonditionen bzw. zum Selbstkostenpreis zu berechnen. Die erste Projektphase wird auch dazu dienen, bei erfolgreicher Realisierung des Campus-TV Wege zur Weiterfinanzierung des Projektes zu finden. Dafür werden sich das Rhein-Neckar-Fernsehen und die Hochschulen um die Gewinnung von Sponsoren bemühen. Rechtzeitig vor Ablauf des Projektes ist über seine Weiterführung zu entscheiden.

Mannheim, den 14. Januar 1998

für die Landesanstalt für Kommunikation:
Dr. Thomas Hirschle, Präsident
 
für das Rhein-Neckar-Fernsehen:
Bert Siegelmann, Geschäftsführer/Programmdirektor
 
für die Universität Mannheim:
Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Frankenberg, Rektor
 
für die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg:
Prof. Dr. Jürgen Siebke, Rektor

für die Fachhochschule Mannheim - Hochschule für Technik und Gestaltung:
Prof. Dr. h.c. Dietmar von Hoyningen-Huene, Rektor

Am 14. Januar 1998 unterzeichneten, Dr. Dietmar Ertmann, Bert Siegelmann, Prof. Dr. Jürgen Siebke, Dr. Thomas Hirschle und Prof. Dr. h.c. Dietmar von Hoyningen-Huene, die Vereinbarung zum Betrieb von Campus-TV.