24.08.17

Die ultimative Wahlprognose in Campus-TV

 

Campus-TV September 2017.
Im neuen Jahr wird Campus-TV in vollem Umfang in HD TV und somit ausgezeichneter Bildqualität ausgestrahlt. Von Berichten über Twitter und Politik, eine neue Weltraumsimulation und die Eröffnung der neuen Stammzelltransplantationsstation an der Universitätsmedizin Mannheim bis hin zur Berichten über Theater im Botanischen Garten der Uni Heidelberg und den ehemaligen Weltklasseskispringer Sven Hannawald, der an der SRH Hochschule über Burnout berichtete, reicht die Palette der neuen Sendung von Campus-TV. Über Antenne und in den Kabelnetzen in der "Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar" stellt Campus-TV im Rhein-Neckar Fernsehen außerdem eine Wahlprognose vor, die als Kanzlermodell an der Universität Mannheim erarbeitet wurde.

Theater im Botanischen Garten der Uni Heidelberg.
Das iberoamerikanische Festival Adelante hat in Heidelberg Eindruck hinterlassen. Insgesamt 12 Gastspiele aus Lateinamerika und Spanien bereicherten die hiesige Szene und öffneten den Horizont vieler Theaterbegeisterter. Und ein Stück scheinbar besonders, denn es wird nun ins deutsche adaptiert. Das Theater und Orchester Heidelberg hat sich das Stück "Wo die Barbaren leben", vom chilenischen Regisseur Pablo Manzi vorgenommen und möchte es der Region noch einmal darbieten. Die Premiere ist am 17. September - und der Ort der Aufführung ist ein ganz besonderer: Der Botanische Garen der Universität Heidelberg.

Twitter und Politik.
Wenn es um Kommunikationsplattformen wie Twitter in der politischen Diskussion geht, fällt einem aktuell Donald Trump ein. Seine, „Tweets“ genannten Kurznachrichten, sind berüchtigt. Mit unter 140 Zeichen kommentiert er Weltkrisen, beleidigt Gegner oder betreibt Medienschelte. Wissenschaftler vom Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) der Uni Mannheim haben in einer Studie untersucht, wie Kandidaten zur Europawahl 2014 Twitter genutzt haben und warum soziale Netzwerke, der Internet-Trolle sei Dank, kaum für politische Diskussionen taugen.

Neue Weltraumsimulation.
Um die Geschichte und Struktur des Universums zu verstehen, untersuchen Astronomen Galaxien mit Hilfe von Teleskopen und Simulationen und fügen ihre Ergebnisse zu einem großen Ganzen zusammen. Es wird davon ausgegangen, dass Spiralgalaxien, wie zum Beispiel unsere Milchstraße, aus mehreren hundert Milliarden Sternen sowie großen Mengen an Gas und Staub bestehen. Im Auriga Projekt, das unter anderem am Heidelberger Institut für Theoretische Studien, kurz HITS angesiedelt ist, ist man dem Weltraum mit sehr aufwendigen Animationen auf der Spur.

Hilfe für Leukämiekranke.
Die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) hat jetzt eine der weltweit modernsten Transplantationseinheiten für blutbildende Stammzellen in Betrieb genommen. Vor allem geht es darum, eine möglichst keimfreie Umgebung zu schaffen. Dazu wurde in Mannheim ein hoher Aufwand betrieben. Zwei Stockwerke mit rund 600 Quadratmetern Fläche sind neu entstanden – die Kosten lagen bei 7,6 Millionen Euro. Ab August können in Mannheim etwa 60 Patienten mit Blutkrebs-Erkrankungen, überwiegend Leukämien pro Jahr transplantiert werden – rund doppelt so viele wie bisher.

Neue Wege bei „Burnout“ Training.
Der Leistungsdruck in der Gesellschaft nimmt immer weiter zu. 17 Prozent der Fehltage gehen auf psychische Erkrankungen zurück. Das geht aus einem Gesundheitsreport der Krankenkasse DAK hervor. Betroffen sind zunehmend auch Studenten und Schüler. Es gibt Strategien, mit Leistungsdruck und Überforderung gesund umzugehen. Und genau diese Methoden wenden die Beruflichen Trainingszentren der SRH in Wiesloch und Mannheim an, um Menschen nach einem Burnout die Rückkehr in den beruflichen Alltag zu ermöglichen.

Prognose für die Bundestagswahl.
„Zauberformel“ tauften die Medien das Rechenmodell im Jahr 2002, als es entgegen allen Umfragen die Wiederwahl von Rot-Grün unter Gerhard Schröder korrekt vorhersagte. Die Politikwissenschaftler Professor Thomas Gschwend von der Universität Mannheim und Professor Helmut Norpoth von der Universität Stony Brook in New York bevorzugen dagegen die Bezeichnung „Kanzlermodell“. Seit 2002 hat ihr Modell stets korrekt prognostiziert, wer Kanzler oder Kanzlerin wird. Ihre neue Prognose stellen sie in Campus-TV vor.

2017 neue Sendedaten für Campus-TV jede Woche: Donnerstag um 19 Uhr 30, Freitag um 23 Uhr 30 und Sonntag um 20 Uhr.

Die Sponsoren von Campus-TV sind die gemeinnützige Klaus Tschira Stiftung in Heidelberg, die SRH Heidelberg und die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) Stuttgart.

Durch die Sendung führt Campus-TV Moderatorin Katrin Willert. Die Redaktion liegt bei Joachim Kaiser.

Campus-TV im Internet: www.campus-tv.eu